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  Die Meister des Jahres 2000

 


Papyrus
Vivien Haberland
Ich im frühen Ägypten

Hieroglyphen - kein Geheimnis!
Vivien und ihre Mitschüler aus der 7/1 besuchten mit der Zeitmaschine das alte Ägypten und zeichneten nach ihrer "Rückkehr", so wie sie es gesehen hatten, auf echtem Papyrus. Sie stellten sich auf ihren Bildern in der Art der Ägypter dar und nutzten dazu originale sowie selbst erfundene Hieroglyphen, um den eigenen Namen zu schreiben und die Wünsche, Hobbys und Träume vorzustellen. Welche hat Vivien?
     (Grafik: Federzeichnung)

Impression
Stefanie Mielitz
Impression eines Regentages

Ein Kalender entsteht
Ganz eigene Ansichten von Seelow entwarfen Schüler des Grundkurses 13/II im Anschluss an eine Architekturaufgabe. Hier hatte man von historischen Gebäuden der Stadt Fassadenaufrisse und perspektivische Zeichnungen angefertigt. Stilistisch real, expressiv, konstruktiv, kubistisch oder surreal entstanden nun in einer selbstgewählten Drucktechnik Bilder mit diesen Häusern als Motiv. Als Spiegelbild in einer Pfütze oder zerlegt in Kuben, zerfließend oder verschmolzen mit einer zerdrückten Cola-Dose, fliegend oder nur als Detail fanden sich einige der Ideen im Kalender zum 750jährigen Stadtjubiläum wieder.
      (Druckgrafik: Ätzradierung)

Ersttagsbrief
Andreas Grigat
Ersttagsbrief u. Sonderstempel

50 Jahre Philatelistenclub Seelow
Zum zweiten Mal hatten Schüler eines Grundkurses 12/I das Layout eines Ersttagsbriefes im Auftrag des Landesverbandes der Philatelisten Brandenburgs entworfen, der dann auf einem Sonderpostamt ausgegeben wurde. In einem Unterrichtsprojekt zum Grafikdesign entstanden aus Ideenskizzen mit Feder und Tusche oder am Computer bearbeitete Entwürfe für einen Sonderstempel und einen Briefaufdruck zum Vereinsjubiläum. Wie im vorgestellten Siegerentwurf fand häufig das Motiv der Ziege als inoffizielles Wappentier Seelows Verwendung, aber auch Postsäulen, Seelower Stadtansichten oder Ereignisse aus der Stadtgeschichte.
     (Grafikdesign: Computergrafik)

Farbentwurf
Heide Kunkel
Michaela Keinert
Farbgestaltung Maschinenhalle

Farbentwürfe Maschinenhalle
Die Entwürfe zur Farbgestaltung der Fabrikhalle einer Landmaschinenfirma waren ein Auftrag. So bekam der Wahlpflichtkurs 10, der Basiskurs 11/II und der Grundkurs 12/II die Aufgabe, für eine an der B1 in Richtung Berlin liegende Fabrikhalle eine Farbkonzeption zu entwickeln. Die Gestaltung sollte vor allem zeitlos sein, sich in die architektonische Umgebung integrieren und natürlich auch einen inhaltlichen Bezug zur Firma haben. Nach Aufrisszeichnungen der Fassadenseiten vor Ort entstanden in verschiedenen Mal- und Zeichentechniken sowie am Computer farbige Entwürfe, die sich entweder durch Sachlichkeit oder Verspieltheit auszeichneten.
     (Architektur)

Altes Seelow
Daniel Münch
Ronny Klaas
Jessica Naehring
Ecke Wriezener Str.,
um 1930

Kolonialwarenladen Pfeiler, Gasthaus "Zur Goldenen Kugel" und anderes
Alte im Stadtbild verlorengegangene Gebäude Seelows "rekonstruierten" Schüler des Grundkurses 13/I im Unterricht und in einer Projektwoche. Die detail- und maßstabsgetreuen Modelle des historischen Stadtkerns (Kreuzung), der gotischen Backsteinkirche und der Bockwindmühle des Müllers Kranz sind heute in einer ständigen Ausstellung zur Stadtgeschichte im Kirchturm des Ortes zu sehen. Dazu mussten zunächst historische Materialien wie Fotos, Gemälde, Bauunterlagen und Postkarten gesichtet werden, nach denen erste "Konstruktionspläne" entstanden. Die verschiedenen Materialien und Arbeitstechniken wurden in den Arbeitsgruppen selbst gewählt und organisiert. Zusammen mussten die Größenverhältnisse mit Hilfe alter Stadtansichten abgestimmt werden.

      (Architektur)

Abstraktion
Doreen Brandenburg
Abstraktion

Bilder - wie das Leben bunt
Im Wahlpflichtkurs Kunst 10 lernten die Schüler verschiedene Maltechniken (z.B.: Ölmalerei, Aquarell) und unterschiedliche Farbauftragsarten (Spachteln, Drip Painting, Spritzen, Abklatschen ...) kennen. Unter dem Motto „Ich kehre in mich selbst zurück und finde eine Welt“ (Plenzdorf, Die Leiden…) experimentierten sie ganz individuell mit Rhythmus, Struktur, Gleichgewicht und anderen Gestaltungsprinzipien, um ihrem Bild ein „buntes“ Eigenleben zu geben.

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